Rebekka Costa – The Essence of the Unvarnished
From the Distinctive to the Staged
From early on, Rebekka Costa’s gaze was drawn to the distinctive. Even in her youth, a fascination with characterful faces compelled her to capture these expressions with her camera—a search for the truth behind the facade that continues to define her work today. Back then, her bedroom walls became her first spaces of staging; collages from newspapers and magazines formed the foundation for her current exploration of identity and space.
Connection as a Foundation
Following her training as a florist and formative years in gastronomy, the act of people coming together became the most connecting experience for her. Sharing enjoyment and hosting is, for her, a form of community that she lives out today alongside her husband through pop-up restaurants and events in shifting locations. Amidst a vibrant reality with four children and her husband, she creates works in her studio in Dielsdorf (ZH) where the search itself takes center stage.
Border Crossings and Areas of Tension
Rebekka Costa is a border crosser between fine art, installative spatial design, and a conceptual engagement with the human condition. Her work is characterized by an uncompromising curiosity about the tensions of life: between tradition and modernity, between physical hardness and fragile intimacy.
Visible Vulnerability
Her figures are questioning beings, marked by a deep melancholy; they embody an existential vulnerability that eludes fleeting cheerfulness. This earnestness continues in her sculptures: they are angular, raw, and unpolished. Costa breaks through the sleek perfection of her materials—even with modern high-density foam boards—to make the essence of being human visible.
Rebekka Costa –
Die Essenz des Ungeschönten
Vom Markanten zur Inszenierung
Schon früh galt Rebekka Costas Blick dem Markanten. Die Faszination für charaktervolle Gesichter drängte sie bereits in jungen Jahren dazu, diese Mimiken mit der Kamera festzuhalten – eine Suche nach der Wahrheit hinter der Fassade, die sich bis heute durch ihr Werk zieht. Ihre Zimmerwände wurden damals zu den ersten Räumen der Inszenierung; Collagen aus Zeitungen und Magazinen bildeten das Fundament für ihre heutige Auseinandersetzung mit Identität und Raum.
Das Verbindende als Fundament
Nach ihrer Ausbildung zur Floristin und prägenden Jahren in der Gastronomie wurde das Zusammenkommen von Menschen für sie das verbindendste Erlebnis überhaupt. Das gemeinsame Geniessen und Bewirten ist für sie eine Form der Gemeinschaft, die sie heute gemeinsam mit ihrem Mann in Form von Pop-up Restaurants und Events an wechselnden Orten auslebt. Inmitten einer lebendigen Realität mit vier Kindern und ihrem Mann erschafft sie in ihrem Atelier in Dielsdorf (ZH) Werke, in denen die Suche im Zentrum steht.
Grenzgänge und Spannungsfelder
Rebekka Costa ist eine Grenzgängerin zwischen bildender Kunst, installativer Raumgestaltung und konzeptioneller Auseinandersetzung mit dem Menschsein. Ihr Werk zeichnet sich durch eine kompromisslose Neugier auf die Spannungsfelder des Lebens aus: zwischen Tradition und Moderne, zwischen physischer Härte und zerbrechlicher Intimität.
Die sichtbare Verletzlichkeit
Ihre Figuren sind fragende Wesen, gezeichnet von einer tiefen Melancholie; sie verkörpern eine existenzielle Verletzlichkeit, die sich der schnellen Heiterkeit entzieht. Diese Ernsthaftigkeit setzt sich in ihren Skulpturen fort: Sie sind kantig, roh und ungeschliffen. Costa bricht mit der glatten Perfektion des Materials – selbst bei modernen Hartschaumplatten –, um das Wesentliche des Menschseins sichtbar zu machen.